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Erinnerst du dich an diese Spiele mit Straßenkreide?


Draußen spielen muss nicht große Spielplätze oder teure Ausrüstung erfordern; ein Eimer mit Gehwegkreide kann deinem Kind viele Stunden Spiel schenken. Manchmal sind es die simpelsten Dinge, die die witzigsten Ideen und Spielzeiten entstehen lassen – an die sich dein Kind später gerne als schöne Erinnerung zurückerinnert. Zusätzlich hat das den Vorteil, dass dein Kind Licht und frische Luft bekommt, was wichtig für die mentale Gesundheit ist, das Lernen erleichtert und Lust auf Bewegung macht.

Bringe deinem Kind einige der alten Spiele mit Gehwegkreide bei. Wir helfen dir dabei und erklären dir hier, wie die Spiele gespielt werden – und es hat so viel Spaß gemacht, dass wir beim Schreiben dieses Artikels selbst nicht widerstehen konnten, sie auszuprobieren.


Hüpfekästchen

Zeichne ein großes Hüpfekästchen. Spring nun mit einem Bein durch das gesamte Feld. Bei den "Armen" setzt du sowohl den rechten als auch den linken Fuß auf. Dasselbe gilt beim "Kopf"; wenn du im Kopfbereich stehst, musst du herumhüpfen, damit du wieder bis zum Ende des Hüpfekästchens zurückspringen kannst. Natürlich darfst du keine der Linien berühren, sonst ist der Zug verloren.



Hinkefeld mit Hüpfstein


Zeichne ein großes Quadrat, das in 9 Felder aufgeteilt wird, und schreibe die Zahlen 1-9 in die Felder. Beginne damit, den Hüpfstein in das Feld mit der Zahl 1- zu legen. Danach hüpfst du auf einem Bein in das Feld und schiebst den Hüpfstein mit dem Fuß weiter in Feld 2, Feld 3 usw. Die Runde ist bestanden, wenn du durch alle 9 Felder gehüpft bist, den Hüpfstein benutzt hast und keine Linien berührt wurden.


Variation

Um das Spiel schwieriger zu machen, kann man die Zahlen kreuz und quer schreiben, sodass die Felder nicht nebeneinander liegen.

Straßenmalereien


Lass dein Kind sich kreativ entfalten und den Gehweg mit Kunst auf Kinderhöhe verschönern. Die Farbe für die Straßenmalereien wird aus ganz normaler Gehwegkreide und Wasser hergestellt.

TIPP:

Die Farben lassen sich wie normale Farben mischen. Hast du also keine violette Kreide, mischst du einfach Rot und Blau, bis du die gewünschte Farbe hast.




Verwende eine Reibe, um die Kreide zu raspeln.


Gib etwas Wasser zur Kreide – nimm jeweils nur wenig Wasser und rühre um. Die Kreidefarbe ist fertig, wenn die Konsistenz wie normale Farbe ist.


Benutze einen Pinsel zum Malen.

Sonnenhüpfen


Zeichne eine große Sonne mit Strahlen, die Lücken lassen, sodass man in den Zwischenräumen hüpfen kann. Wechselt euch ab und hüpft in den Zwischenräumen des Kreises, ohne die Strahlen/Linien zu berühren. Wenn du auf eine Linie trittst, musst du stehen bleiben und ein Kreuz oder ein anderes Symbol in das Feld malen. Jeder hat sein eigenes Symbol. Beim nächsten Mal, wenn du dran bist, musst du über die Zwischenräume mit deinem eigenen Symbol hüpfen. Mit der Zeit entstehen so viele Felder, dass es immer schwieriger wird, die gesamte Runde zu schaffen.





Ich erkläre den Krieg gegen…


Zeichne einen großen Kreis mit ca. 2 m Durchmesser und einen kleinen Kreis in der Mitte.


Der große Kreis wird in Tortenstücke geteilt, entsprechend der Anzahl der Teilnehmer.


Jeder Teilnehmer schreibt ein gewähltes Land außerhalb des Kreises und stellt sich mit einem Bein in sein Feld und einem Bein außerhalb.


Es wird ein „Kriegsansager“ gewählt, der sich in die Mitte (in den kleinen Kreis) stellt. Nun ruft der Kriegsansager: „Ich erkläre den Krieg gegen…“ (z. B. Dänemark), und alle rennen so weit wie möglich vom großen Kreis weg, außer in das Land, gegen das Krieg erklärt wurde. 


Dieser Teilnehmer muss – im Gegensatz zu den anderen – in den kleinen Kreis in der Mitte laufen und sofort „STOPP“ rufen, sobald seine Füße die Mitte berühren. Alle anderen müssen jetzt dort stehen bleiben, wo sie gerade sind, und der Teilnehmer in der Mitte darf sich einen anderen aussuchen, drei Schritte auf diese Person zugehen, einen Spuckpunkt machen und sich auf diesen Spuckpunkt stellen.


Jetzt muss der Teilnehmer versuchen, die andere Person zu berühren, während seine Füße an Ort und Stelle bleiben. Die andere Person darf sich dabei mit den Füßen auf dem Boden drehen oder winden, um nicht berührt zu werden. Gelingt es nicht, die andere Person zu berühren, beginnt der Krieg von vorne. Gelingt es jedoch, die Person zu berühren, darf der Eroberer sich auf einem Bein in die Mitte stellen und so groß wie möglich ein Gebiet des Landes der anderen Person abgrenzen.


Hat der Eroberer bereits Stücke aus dem Land der anderen Person genommen, darf er sich in eines dieser eroberten Stücke (nur seine eigenen gewonnenen Stücke) stellen und von dort weiterzeichnen. Danach ist die Person, der Land weggenommen wurde, der neue Kriegsansager. Wenn von deinem eigenen Land nichts mehr übrig ist, bist du aus dem Spiel draußen. Am Ende gewinnt, wer am meisten von seinem Land übrig hat oder nicht ganz erobert wurde.

Drei-in einer Reihe


Es ist einfach, ein Spielbrett für Drei-auf-reihe auf den Gehweg zu zeichnen. Man kann Steine als Spielsteine verwenden. Danach setzt ihr abwechselnd einen Stein, um drei Steine nebeneinander oder diagonal in eine Reihe zu bekommen und versucht gleichzeitig, den Gegner zu blockieren. Wenn alle drei "Steine" gelegt sind und es noch nicht gelungen ist, drei in einer Reihe zu erzielen, beginnt das Verschieben: Ihr dürft abwechselnd einen Stein bewegen. Es kommt auf Taktik und Vorausdenken an. Gewinner ist derjenige, der zuletzt drei Steine in einer Reihe hat.

Kleines Karussell